Furunkel
Hat sich eine bakterielle Hautinfektion gebildet und dringen die Bakterien noch tiefer in die Poren ein, sodass sich das umliegende Hautgewebe um eine Talgdrüse entzündet, spricht man von einem Furunkel. Das betroffene Hautareal ist dann geschwollen, rot, heiß und schmerzhaft. Furunkel treten meist im Nacken, Gesicht, an der Schenkelbeuge sowie im Gesäß auf. Das anfängliche Knötchen entwickelt sich zu einer Pustel mit einem Durchmesser von 5 – 30 mm. Fälschlicherweise wird diese oftmals für einen stark entzündeten Pickel gehalten.
Bei der Bildung von Furunkeln ist oftmals ein Erreger namens »Staphilococcus aureus« im Spiel. Er kommt fast überall in der Natur vor und somit natürlich auch beim Menschen, wo er auf der Haut und in den oberen Atemwegen siedelt. Französische Forscher haben herausgefunden, dass das Bakterium sogar bei jedem Dritten in der Nase vorkommt (wo eine Behandlung mit ilon®Abszess-Salbe allerdings nicht angeraten ist). Außerdem kamen sie zu dem Schluss, dass bei vielen Menschen, die unter Pickeln in behaarten Bereichen leiden, ein Gen des Staphilococcus aureus nachweisbar war. Hat man den Keim erst einmal in der Nase, sind Furunkel demnach nahezu vorprogrammiert.
Furunkel bilden sich also vorzugsweise in behaarten Körperpartien wie zum Beispiel im Bartbereich bei Männern, in den Achseln und der Bikinizone bei Frauen sowie allgemein an den Oberschenkeln. Oft sind kleinste Verletzungen – etwa durch das Schneiden beim Rasieren – die Ursache für die Entstehung von Pickeln in behaarten Bereichen, was Hautmediziner auch als abszessartiges Geschehen an der Haut bezeichnen.
Hat sich ein Furunkel gebildet und ist die Entzündung noch nicht weit fortgeschritten, kann man selbst Abhilfe schaffen. Frühzeitig angewendet fördert ilon® Abszess-Salbe den kompletten Abfluss des Eiters, beschleunigt den Heilungsprozess, wirkt desinfizierend und lindert so die Schmerzen.
