Schweißdrüsenentzündung? Kühlen Kopf bewahren!
Schweißdrüsenentzündungen müssen nicht gleich mit starken Medikamenten behandelt werden oder gar „unter's Messer“. Pflanzliche Wirkstoffe in einer medizinischen Salbe sorgen schnell für Linderung und schonen die Haut.
Wussten Sie das schon? Schweißdrüsen sorgen für Kühlung!
Eine ungeheure Zahl: Etwa 3 Millionen Schweißdrüsen befinden sich auf dem menschlichen Körper – besonders dicht gestaffelt auf Stirn, Handflächen und Fußsohlen. Es gibt zwei Arten von Schweißdrüsen: Frei in der Haut befindliche, und an Haarfollikel angeschlossene. Schweißdrüsen befeuchten die Haut durch die Absonderung von Schweiß und tragen so zur Regulation der Körpertemperatur bei. Dies funktioniert, indem der sich auf der Haut befindliche Schweiß verdunstet und so die Körperoberfläche kühlt.
Bei Infektion der Schweißdrüsen können schmerzhafte Abszesse entstehen. Zu Schweißdrüsenentzündungen kommt es, wenn Staphylokokken in die Schweißdrüsen eindringen. Dann bilden sich hellrote bis blaue, schubweise auftretende Knoten, besonders im Bereich der Achselhöhlen, am Hinterkopf, am Rücken sowie im Genital- und Analbereich.
Talgdrüsen und Schweißdrüsen: Ein entzündlicher Zusammenhang
Wenn sich Schweißdrüsen entzünden liegt das daran, dass bei einer Talgdrüse eine Verhornungsstörung besteht, und der Ausführungskanal verlegt ist. Über den Ausführungsgang verläuft normalerweise die Talgabsonderung der Talgdrüse. Talg dient dazu, die Haut geschmeidig zu halten und eine Austrocknung zu verhindern. Bei einer Verstopfung des Kanals kommt es in Haarwurzeln und Talgdrüsen zu einer übermäßigen Ansammlung von Hornmaterial. Immer, wenn sich im Körper etwas anstaut, kann es zu Entzündungen kommen – so auch in diesem Fall. Infektionen im Bereich der Haut werden fast immer durch Bakterien der Gattung Staphylokokkus aureus verursacht, Es entstehen in der Folge schmerzhafte entzündliche Knoten, die Eiter enthalten. In der Folge kann sich ein schmerzhafter Hautabszess (auch Eiterbeule) entwickeln. Besonders gefährdete Körperpartien: Achselhöhlen, Hinterkopf, Rücken sowie der Genital- und Analbereich. Handelt es sich um größere Hautabszesse, können die Schmerzen sogar zu Bewegungseinschränkungen führen. Wer durch durch Stress oder eine ungesunde Lebensweise über ein geschwächtes Immunsystem verfügt, oder unter einer chronischen Erkrankung wie zum Beispiel einer Zuckerkrankheit leidet, trägt das Risiko, schneller eine Schweißdrüsenentzündung zu entwickeln.
Schweißdrüsenentzündungen sind schwer zu therapieren
Die Therapie einer Schweißdrüsenentzündung ist nicht einfach. Die gängigen chrirurgischen Eingriffe oder eine medikamentöse Antibiotikagabe zeigen oft nur eine kurze Zeit lang befriedigende Ergebnisse. Das liegt einmal daran, dass der Chirurg nicht alles entfernen kann, was entzündlich ist, und zum anderen daran, dass die Antibiotika entweder die bestehende Entzündung nicht unbedingt ganz ausheilen, oder aber eine spätere, erneute Infektion auch nicht verhindern können. Hautabszesse sind nämlich "treu" – sie kehren oft nach einer Zeit wieder zurück. Nach der Abheilung kann es zudem zu einer Narbenbildung kommen.
Gründlich, schonend, bewährt: Ein pflanzliches Arzneimittel
Ein bewährtes medizinisches Arzneimittel pflanzlicher Natur bringt hingegen gute Erfolge. Es handelt sich dabei um eine grüne Salbe mit dem natürlichen Wirkstoffkomplex aus Lärchenterpentin und ätherischen Ölen (wie ilon Abszess-Salbe aus der Apotheke). Diese Inhaltsstoffe sind in vielerlei Hinsicht vorteilhaft: Die Zugsalbe ist einfach in der Anwendung, gut verträglich und führt zu einer schnellen Linderung der Schmerzen sowie zu einer beschleunigten Heilung. Außerdem ermöglicht die zwar grünliche, aber trotzdem transparente Salbe, die Behandlung optisch zu kontrollieren. Bleibende Flecken werden nicht hinterlassen. Die Salbe duftet außerdem angenehm nach ätherischen Ölen. Noch ein Hinweis: Wer die Keime auf der Haut reduzieren, und so eine weitere Verschleppung der Infektion verhindern möchte, sollte gefährdete Stellen des Körpers mit desinfizierenden Seifen waschen..
Mögliche Ursachen für eine Schweißdrüsenentzündung
- Rauchen: Viele Betroffene sind Raucher
- Übergewicht: Führt zu vermehrter Feuchtigkeit und Aufweichen der Haut durch aufeinander liegende Hautschichten.
- Enge Kleidung: Beschädigung der Hautzellen durch Reibung
- Zuckerkrankheit: Schwächt die Immunabwehr.
- Männliche Hormone: Steigern die Talgproduktion und dadurch das schnellere Verstopfen der Talgdrüsenausführungsgänge.
- Bakterien: Sind nicht ursächlich beteiligt, beeinflussen aber die Schwere des Krankheitsverlaufs maßgeblich.
Unser Tipp: Nicht gleich in „harte“ Behandlungsversuche wie Antibiotika oder gar chirurgische Entfernung einwilligen, sondern die Behandlung mit einer bewährten, grünen pflanzlichen Zugsalbe favorisieren.
